Sonntag, 20. September 2015

Schulferien und Badrenovierung

Ferien sind für alle Eltern eine Herausforderung, weil alle Kinder freie Zeit genießen und beschäftigt werden möchten.
Diese Ferien standen unter dem Motto" Entrümpeln und renovieren". Ich stellte in der ersten Woche einen Plan auf, wann was in welcher Woche gemacht werden sollte. Auf diese Weise bekamen wir alle einen besseren Überblick. Den Plan hängte ich in die Küche, um jede Woche etwas abzuhaken oder ergänzen zu können.

Die ersten drei Wochen wurde fleißig "ausgemistet". In der Zeit bekam ich sieben Säcke Kleidung aus drei Zimmern zusammen, weiterhin nahem ich mir Raum für Raum vor. Auf diese Weise konnte ich viele gute gebrauchte Sachen in Tüten packen und bei uns vor Ort ans Asylnetzwerk spenden.
Das war ein befreiendes Gefühl. Ich musste es nicht verkaufen oder wegschmeißen und es kam dorthin, wo es wirklich gebraucht wurde.
In den letzten drei Wochen hatte mein Mann Urlaub. Diese Zeit nutzten wir weiterhin für dieses Motto und bereiteten die Badrenovierung und die Fahrt in die Eifel vor.

Ja, das Bad musste komplett saniert und renoviert werden. Es war einfach nur feucht und alt.
Wir hatten die Renovierung so gelegt, dass sie stattfand, als wir je eine Woche außer Haus Urlaub machten.
Die fünfte Woche waren wir in der Vulkaneifel. Dort halfen wir meiner Schwester aus, die einen Babysitter brauchte, weil ihre Tagesmutter im Urlaub war und sie arbeiten musste.
Wir nutzten besonders die Zeit am Nachmittag, um Ausflüge mit den Kindern in die Umgebung zu machen.
Der Wildpark, eine Sommerrodelbahn und das Ringwerk am Nürburgring waren unsere Ziele. Das letztgenannte Ziel war Favorit bei unseren Jungen.
Sie fanden die Simulatoren und Spiele einfach super!

In der sechsten Woche waren wir in Friedrichsdorf. Wir besuchten den Frankfurt Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Die Herberge diente uns zur Übernachtung. Wir schlossen uns einer Gruppe mit Familien an und hatten mit ihnen eine gute Zeit. Das half unseren Kindern neue Kinder und Erwachsene kennen zu lernen.
Vormittags verbrachten wir im Tempel und nachmittags versuchten wir kleine Unternehmungen mit unseren Kindern zu machen. Es war eine schöne und unvergessliche Zeit.

Als wir heim kamen war unser Bad fast fertig. Samstag konnten wir schon die neue Toilette benutzen und Montag war das Bad, wie wir es wünschten. Es hat nun eine richtige Tür und zwei Waschbecken stehen zur Verfügung. Wir haben die Möbel und Sanitärgegenstände im Baumarkt un in einem schwedischen Möbelhaus besorgt. Die zwei Handwerker haben die Wände frei gemacht, neue Leitungen verlegt und alles renoviert. Sie haben gute Arbeit geleistet.
Unsere Außenwand des Bades war so feucht, dass es von außen zu sehen war. Ein altes Rohr in der Wand war beschädigt und das Wasser ist nach und nach in die Wand gelaufen.

Nun ist es erledigt und wir sind froh diesen Teil des Hauses fertig zu haben.
Die nächsten Ziele stehen schon an und werden bald umgesetzt.
Euch allen viel Erfolg bei der Umsetzung eurer Pläne!

Eure Sonja Görgen