Ich bin nun mitten im Neujahrsputz. Irgendwie muss das sein!
Die untere Etage ist schon fast beendet nun folgt der obere Teil des Hause. Vielleicht fragt ihr euch wie ich putze und auf welche Weise ich etwas sortiere?
Könnte doch interessant sein, oder? Auf jeden Fall bin ich eine Person, die in Kategorien sortiert und nach geeigneten Plätzen sucht, Gegenstände, Kleinkram und wichtiges ein zu ordnen.
Helfen lasse ich mir von Zeitschriften, anderen Haushalten und Gesprächen mit anderen Frauen, die in ähnlichen Situationen stecken.
Wichtig ist, die Kinder beschäftigt zu wissen oder zu beschäftigen, um Freiraum für diese unerläßliche Aufgabe zu bekommen.
Ich kann es euch sagen, durch den Neujahrsputz ist mein Stecker von meinem kleinen Fotoknipser wieder aufgetaucht! Juhu!
Er war in einer Kiste versteckt, wo ich ihn nie vermutet hätte. Ich habe auch schon einen Verdacht, wer ihn dahin gelegt haben könnte!
Dieses Wesen ist klein, hat zwei Beine, nun zwei Jahre alt und benutzt alles, was interessant sein könnte zum Spielen. Wer weiß?!
Ich bin erst einmal richtig froh, dass ich wieder Fotos machen kann. Das ist mein Ding, wichtige Momente kurz fest zu halten!
Gefunden wurde er, weil dieses kleine Wesen, die besagte Kiste umgekippt hat, glücklicherweise war nur sehr wenig in dieser Kiste enthalten. Sie hat also dafür gesorgt, dass er verschwindet und wieder auftaucht! Das war doch richtig nett von ihr...:-)
Ich arbeite mich von Raum zu Raum vor und bin so schon viel weiter gekommen. Und es ist so befreiend! Besonders, wenn alte Kisten und Müll verschwinden.
Ich komme nun zu meinen Kategorien:
1. Kategorie: Brauche ich den Gegenstand? Welchen Zweck erfüllt er und wo muss er hin? Wenn ich ihn gar nicht brauche, wandert er in den Müll oder ich verschenke ihn weiter.
2. Kategorie: Ist er wichtig? Dann suche ich einen passenden Ort, den ich garantiert immer wieder aufsuche und mir anschaue.
Versicherungsordner, Schreibzeug, Adressbuch, und Verbrauchsmaterialien landen dort!
3. Kategorie: Ist er oder es weniger wichtig? Dann verschwindet er/es an einer Stelle, wo ich ihn/es nur deponiere, falls er/es mal gebraucht wird. Zum Beispiel ging es mir mit alten Umzugskisten, Einmachgläsern und alten Schulbüchern etc so. Sie wandern alle an einen sauberen oder angebrachten Platz außerhalb der Sichtweite! Die Gläser sind nun im Keller gelandet und die Bücher oben in der letzten Etage des Hauses.
Ich mag es, die Dinge in Kisten ein zusortieren und zu beschriften. Das ist sehr hilfreich, selbst die Schreibtischschubladen habe ich beschriftet. Auf diese Weise landet alles dort, wo es sein soll und wird schneller gefunden.
Ich lege auch nichts mehr dahin, wo ich gar nicht danach schauen würde. Und versuche Plätze zu schaffen, um unsere Gewohnheit etwas abzulegen, zu erleichtern, ohne dass wir direkt im Chaos versinken! Am schlimmsten ist, wenn ich aufgeräumt habe, es an einen anderen Platz gelegt habe, wo ich gewohnheitsmäßig gar nicht schauen würde. DAS hat mich schon ganz närrisch gemacht!
Meine Erfahrung während der letzten Umzüge hat mir zu diesen Schritten verholfen!
Wie sagt man so schön! Vereinfache dein Leben!!
Ich mag es einfach und sortiert, Unordnung kommt von alleine......ist ja auch ok, wenn ich am Abend meine Ordnung wieder habe. Das erleichtert mir den nächsten Tag und ich habe meinen Kopf frei für andere notwendige Aufgaben, die wieder anliegen.
Also viel Spaß bei euren Aufgaben!
Bis dahin
Sonja
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