Ja, wir sind zu zweit! Und essen glutenfreie Lebensmittel.
Eines unserer Söhne und ich gehen nun als Zöli durchs Leben!
In einem Post habe ich euch geschildert, was wir erlebt haben und wie ich nun vorgehen möchte.
Also das erste Jahr haben wir mit Höhen und Tiefen gemeistert. Nachdem unser Sohn auch diese Diagnose erhielt musste ich natürlich handeln.
Deshalb schrieb ich einen Brief an die Lehrerin und durfte diesen Brief an alle Eltern der Klasse verteilen lassen. Das führte dazu, dass diese nun darauf achten, was sie ihren Kindern bei einem Geburtstag mit in die Schule geben. Eigentlich ist bis jetzt immer etwas dabei, was er dann auch essen kann.
In unserer Kirchengemeinde sagte ich auch Bescheid und gab unseren Bischof einen Flyer zu diesem Thema.
Die DZG ( Deutsche Zöliakie Gesellschaft) hilft uns sehr in unserem Leben! Es lohnt sich dort Mitglied zu sein! Auf diese Weise erhalten wir regelmäßig Infos über glutenfreie Neuigkeiten. Das ist sehr gut!
Dort habe ich auch schon an einem Stammtisch teilgenommen. Der findet jeden dritten Mittwoch in unserer Nähe statt.
Unsere Ernährungsberaterin ist sehr engagiert und konnte mir schon gute Tipps geben. Es ist wunderbar so geholfen zu bekommen.
Es gibt einige Länder, die sich in dem Bereich auskennen und Lebensmittel auszeichnen.
Italien, Österreich, Schweden und andere sind darin vorbildlich. Ich freue mich über diesen Fortschritt, weil er uns zugute kommt.
Natürlich nutze ich auch andere Hilfsmittel und mediale Möglichkeiten, um Tipps, Rezepte und dergleichen zu erhalten.
Zu Anfang habe ich die Küche umgestaltet, die alte Getreidemühle verschenkt und Weizentonnen abgegeben.
Außerdem koche ich nur noch für alle glutenfreie Nudeln, haben zwei Buterpackungen, sowie Konfitüre für uns und den Rest der Familie.
Das hilft Kontamination zu vermeiden.
Es ist klasse, dass alle aus der Familie dabei helfen und auf uns aufpassen, wenn wir woanders sind!
Außerhalb ist es schwieriger als in der Familie, aber wir nehmen uns oft Essen mit, dass macht es leichter.
Nun wisst ihr ein bisschen von unserem Alltag. Und könnt vielleicht diese Problematik besser verstehen und warum es für uns wichtig ist, wenn Lebensmittel nun strenger ausgezeichnet werden.
Bis dahin und ein gutes Wochenende!
Eure Sonja

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