Montag, 14. Oktober 2013

Wir sind nur zum Zahnarzt gefahren!

Ich wollte eigentlich nur zum Zahnarzt fahren. Und diese spezielle Kinderzahnärztin ist etwas entfernt von unserem Wohnort. Ich hatte also 20 Minuten Autofahrt eingerechnet.
10:30 Uhr fuhren wir los. Wir waren gut in der Zeit.
Da fiel mir ein, dass ich meine Brille zu Hause vergessen hatte. Deshalb wendete ich das Auto, fuhr am Haus vorbei und holte meine Brille.
Endlich konnten wir weiterfahren. Aber kurz danach hörte ich es Piepen. Es war die Meldung, dass Benzin aufgefüllt werden musste. Ich sprach mit den Kindern und sagte, dass wir noch tanken mussten. Da ich auf der Durchgangsstraße nicht wenden konnte, fuhr ich in eine Seitenstraße.

Doch was war das? Mehrere ältere Leute blockierten mit einem Wohnwagen die Straße. Ich hatte die Wahl, entweder helfen und ich kam weiter oder warten. Ich entschied mich fürs Helfen, eine weitere Frau ebenfalls.
Nur hatte der Wohnwagen andere Vorstellungen, er kam einfach nicht von der Stelle und rollte immer wieder zurück auf die Straße, der Bordstein war im Weg. Ich entschuldigte mich freundlich, dass ich zum Zahnarzt müsste und gab den Rat ein anderes Brett für die Auffahrt in den Hof zu benutzen. Dann ging es ab zurück zur Haupstraße durch eine andere Nebenstraße.
Bei der Tankstelle füllte ich schnell den Tank und begab mich schnurstracks auf den Weg zur Zahnärtzin.
An einem Kreisel hatte ich die Wahl und verpasste die richtige Ausfahrt und musste wenden. Dann ging es im Affentempo weiter.
Mitten auf der Strecke hörte ich von der Rückbank ein Husten. Eines meiner Kinder rief: "Mama, ....hat gebrochen!" "Oje", ging es mir durch den Kopf. Ich antwortete, " Wir sind gleich da!"
Der Älteste antwortete. " Es stinkt, ich mache das Fenster auf" Ich erwiderte: " Das kannst du ruhig machen".

Bei der Praxis angekommen holte ich unser Kleinkind aus dem Auto und säuberte es und zog ihm die schmutzige Jacke und den Pullover aus. Dann ging ich hinein. Die Großen waren schon im Wartezimmer verschwunden.
Ich legte meine Karten auf den Tresen. Ich hatte es geschafft! Während die Arzthelferin mit den Karten beschäftigt war zog ich unser Kleinkind um.

Als wir an der Reihe waren wollte sich plötzlich keiner mehr untersuchen lassen, so dass ich den Großen vorschickte.
Einer wollte auf einmal  ganz allein von ihr untersucht werden, deshalb verließen ich und die untersuchen Kinder das Behandlungszimmer, anschließend sprach ich ein paar Worte mit der Zahnärztin über das eine Kind.

Das Ende vom Lied war, dass ich noch ein Malheur vor der Toilette in der Praxis wegwischen musste und sich auf diese Weise der Beutel mit Schmutzwäsche füllte. Die eigentliche Behandlung beanspruchte die wenigste Zeit.

Zahnarztbesusche können wirklich aufregend sein! Gut, dass die Heimfahrt ohne Zwischenfälle verlief!

Mal sehen, wie der Tag morgen wird?!

Bis dahin
Sonja

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